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Lim Chul Woo erzählt in „Das Viertel der Clowns“ über seine Kindheit

Südkorea hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer ernstzunehmenden Wirtschafts- und Technologiehochburg entwickelt. Längst muss sich das immer noch geteilte Land nicht mehr vor den Nachbarn wie China oder Japan verstecken. Im internationalen Vergleich besitzt das kleine Land sogar eines der besten Schulsysteme der Welt, immer mehr ausländische Firmen siedeln sich dort an. Vor knapp 30 Jahren hätte wohl niemand mit einer solch rasanten Entwicklung gerechnet.

Südkorea boomt! Technische und sogar kulturelle Exporte erreichen mittlerweile den Westen: K-Pop ist angesagt, koreanische Comiczeichner machen den japanischen Konkurrenz und selbst Literatur erreicht uns – zwar in einem kleineren Maße, aber immerhin. So findet sich als prominentestes Beispiel Han Kang in den Bestsellerlisten wider. Wir im Westen staunen nicht schlecht, wie rasant und reibungslos alles funktioniert. Aber letztendlich sehen wir nur die Sonnenseite dieses Umschwungs. Und die Schattenseiten? Eine hohe Selbstmordrate, bedenkliche Schönheitsideale (die kosmetische Chirurgie ist mittlerweile beliebtes To-Go-Produkt geworden), die anschwellende Altersarmut und die riesige Kluft zwischen Arm und Reich sind nur ein paar Beispiele für den langen Schatten, den die rasante Entwicklung wirft. Über genau diese Schattenseiten berichtet Lim Chul Woo in seinem Roman Das Viertel der Clowns.

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