Share
  • Writer

Ki Hyongdo

  • Birth
    1960 ~ 1989
  • Occupation
    Poet
  • First Name
    Hyongdo
  • Family Name
    Ki
  • Korean Name
    기형도
  • ISNI

Description

  • English
  • German
  • As a student at Sillim Middle School (1973–76), Ki began writing poetry after one of his sisters was murdered in an act of violence perpetrated by a congregation (church) member. Besides writing, he was active as a baritone in a school choral group called "Mokdong" and regularly won prizes at school literary composition contests. After graduating from Jungang High School in 1979, Ki entered Yonsei University as a student in Political Law. He joined the campus literary group "Yonsei Literature Club" (연세문학회) and received commendation from the campus newspaper for a short novel detailing his unhappy family life. He chose Political Diplomacy as his major in 1980. He entered obligatory military service in 1981 and was stationed near Anyang City, where he participated in the local literary circle "Suri". The group inspired Ki to further engross himself in writing poetry. After his discharge he continued to read and to write. He rematriculated to Yonsei University in 1983 and in the same year won the campus Yun Dong-ju Prize for his poem " Tree-Planting Ceremony " (식목제). 

     

    Source URL: https://en.wikipedia.org/wiki/Gi_Hyeong-do

  • Gi Hyeong-do wurde am 16. Februar 1960 in Incheon geboren. Sein Spitzname unter Kritikern war Personifikation der schwarzen Ontologie und er war eine der originellsten Stimmen der koreanischen Lyrik. Seine Kindheit war geprägt von Elend und extremer Armut, dem Tod seiner Schwester und der schweren Krankheit seines Vaters, was seine poetische Perspektive stark beeinflusste.

    Er machte seinen Abschluss in Auslandspolitik und Diplomatische Beziehungen an der Yonsei Universität. Während er anfing als Reporter für den JoongAng Ilbo zu arbeiten, begann er Gedichte zu veröffentlichen, die geprägt waren von kraftvoller Individualität und einem extrem pessimistischen Weltbild. Obwohl er starb, bevor er Anerkennung als Lyriker erlangte, werden seine Gedichte heutzutage als Meisterwerke der modernen koreanischen Literatur angesehen. Selbst fünfzehn Jahre nach seinem Tod ist Gis Ansehen in der Öffentlichkeit nicht gesunken.

    Eine Sammlung seiner Essays Bericht einer kurzen Reise (짧은 여행의 기록) wurde posthum an seinem ersten Todestag veröffentlicht. Die Sammlung Die Liebe ist weg und ich schreibe (사랑을 잃고 나는 쓰네) kam zu seinem fünften Todestag heraus und enthält Essays in Erinnerung an den Dichter. 1999 erschienen die Gesammelten Werke von Gi Hyeong-do (기형도 전집). Der einzige Band mit Gis Gedichten, Ein schwarzes Blatt in meinem Mund (입 속의 검은 잎), wurde 1989 posthum veröffentlicht und bis heute über 40 000mal verkauft. Dieses Werk ist getragen von der Psychologie des Terror und der Ungerechtigkeit, die dem alltäglichen Leben immanent sind. Gis Lyrik erkundet Themen wie Armut, Tod, Entfremdung und Krankheit mit besonderer Wärme und lyrischer Schönheit. Durch die schmerzvollen Erfahrungen in seinem Leben entwickelte Gi einen einzigartigen Sinn für die sogenannte Ästhetik des grotesken Realismus, welche beunruhigende und bizarre Bilder verwendet, um die Unmöglichkeit von Kommunikation in der Moderne und die Aussichtslosigkeit von Existenz im Allgemeinen auszudrücken.[3]

    Gi starb mit neunundzwanzig Jahren an einem Schlaganfall. Seine Leiche wurde in den frühen Morgenstunden des 7. März 1989 in einem Theater in Jongno 3-ga, einem Stadtbezirk in Seoul, aufgefunden. Bei dem Theater soll es sich angeblich um einen Treffpunkt für Homosexuelle gehandelt haben. Zu diesem Thema existieren jedoch stark umstrittene Annahmen[4].

     

    Source URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gi_Hyeong-do

Translated Books (7)

E-Book (1)

News from Abroad (2)

Report/Texts (1)